Linwood Barclay – In Todesangst
Eindruck der Leseprobe:
Tim Blake, die Hauptfigur des Thrillers, Vater von Sydney, lebt von deren Mutter getrennt. Seine Tochter kommt ihn jeden Sommer für ein paar Wochen besuchen und hat einen Ferienjob dort wo er wohnt.
Tim selbst ist ein mittelmäßig erfolgreicher Autohändler, der es nicht geschafft hat sich selbständig zu machen und darin das Scheitern seiner Ehe sieht.
Doch in diesem Jahr kommt alles anders, Sydney scheint ihren Vater bezüglich des Jobs angelogen zu haben, denn als sie eines Abends nicht nach hause kommt und Tim anfängt sich Sorgen zu machen, fährt er zum Hotel, in dem sie arbeitet und erfährt, dass dort niemand eine Sydney Blake kennt. Eine Entführung?
Noch am Morgen hatten sich die beiden gestritten, da er unzufrieden schien mit im Grunde allem was mit seiner Tochter zu tun hatte. Er würde sie am liebsten mit anderem Umgang wissen, da er befürchtet ihre beste Freundin habe mit Drogen und Sex zu tun, er hätte es am liebsten, dass der 19-Jährige Sohn vom neuen Lebensgefährten seiner Ex-Frau nicht bei Sydney mit ihm Haus wohnen würde und er sträubt sich dagegen, dass Bob, der neue Freund von Sydneys Mutter, seiner Tochter gesagt hat, dass sie modeln könnte. Dazu kommt noch, dass er ihr vorwirft zu klauen.
Tim erscheint nicht gerade viel Vertrauen in seine Tochter zu haben, was zeitweise zum Kopfschütteln beim Lesen führt, da er dadurch unnötig Streit hervorruft. Zudem scheint er einen starken Hand zur Überreaktion zu haben, da er seiner Ex-Frau zwei Mal auf den Anrufbeantworter spricht, dass ihre Tochter sicherlich demnächst sexy Fotoshootings für Männerkalender machen würde und warum sie damit einverstanden ist. Man könnte es auch eine aufkeimende Paranoia nennen.
Nichtsdestotrotz ist der Schreibstil okay, aber nicht überragend. Gut gefällt mir, dass am Anfang noch keine Hauptverdächtigen erwähnt werden, die etwas mit dem Verschwinden der Tochter zu tun haben könnten, so kann man als Leser mit raten und alle Charaktere unter die Lupe nehmen. Aber richtig spannend, wird es nicht und es reizt mich auch nicht, dass Buch zu kaufen, ich würde es lesen, falls ich es geschenkt bekomme, aber mir nicht kaufen.
~ von kleeblatt am November 1, 2009.
Veröffentlicht in Bücher
Schlagworte: Barclay, Buch, Eindruck, In, Kommentar, Kritik, Lesen, Leseprobe, Linwood, Todesangst

Eine Antwort schreiben