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Erst mit dir bin ich glücklich - Teil 2 (Kurzgeschichte)

*** Eine Woche später ***

Mark schaute auf, als die Wohnungstür aufgeschlossen wurde. Er war schon die ganze Zeit etwas nervös gewesen, da Sue so spät dran war. Auch wenn er wusste, das er sich nur Illusionen machte, das ihr etwas zugestoßen sein könnte, verunsicherte es ihn, dass sie nicht Bescheid gesagt hatte, dass sie später kam. Doch jetzt atmete er erleichtert auf und legte das Buch zur Seite, das er gelesen hatte, um sich abzulenken.

„Entschuldige Mark, aber ich war noch in der Stadt.“, rief Sue vom Flur. Mark ging in ihre Richtung und lehnte sich an den Türrahmen. Da sah er, dass Sue nicht alleine war. In der Eingangstür stand noch ein Junge, der so alt sein musste wie sie. Mark erkannte, dass es David war und nickte ihm zur Begrüßung zu, doch sein Gesicht hatte nichts Freundliches.

„Ciao Babe!“, sagte David und beugte sich vor um Sue einen langen Kuss zu geben. Sue schlang ihre Arme um David und genoss sichtlich was er tat.

Mark senkte die Augen und sein Herz zog sich schmerzhaft zusammen. Deshalb war Sue so spät heim gekommen, sie war wirklich mit ihm zusammen! Mark hatte es nicht glauben wollen und konnte es immer noch nicht. Er trat unschlüssig einen Schritt zurück. Er wollte einfach nicht mit ansehen, wie dieser Junge seine Sue küsste! Die Beiden verabschiedeten sich voneinander und Sue schloss die Tür nach einem letzten Kuss wieder zu. Sie seufzte verliebt auf und ging in die Küche um sich einen Tee zu kochen. Mittlerweile hatte sie es sich schon wie Mark angewöhnt, ständig Tee zu kochen. Mark folgte ihr langsam in die Küche. „Herzlichen Glückwunsch“, sagte er und versuchte seine Stimme nicht eifersüchtig, sondern fröhlich interessiert klingen zu lassen, wie es ein bester Freund eigentlich tun sollte. Sue drehte sich um und strahlte über das ganze Gesicht. „Danke. Wir sind erst seit heute zusammen!“

Es tat ihm weh sie so glücklich verliebt zu sehen. Auch wenn es ihn ein wenig freute, dass sie jemanden hatte, den sie mochte, wäre er es doch zu gerne gewesen. Er nickte, setzte sich und nahm eine Tasse von ihr entgegen. Er hatte nicht vor, sich anmerken zu lassen, wie nah es ihm ging: „War es Liebe auf den ersten Blick?“

Sue setzte sich ihm gegenüber und spielte verträumt an einer Haarsträhne. Mark war sich nicht sicher ob sie ihn auf ihrer Wolke 7 überhaupt gehört hatte und wollte gerade noch mal fragen, als sie mit dem Kopf schüttelte. „Nein. Ich hatte erst den Eindruck von ihm das er der totale Snob ist. Doch dann habe ich gemerkt, das er total süß ist.“ Wieder seufzte sie verliebt auf. Mark rieb sie theatralisch über die Augen. „Ich bin ganz schön müde.“, log er. „Ich glaube ich geh ins Bett. Tut mir Leid, du kannst mir alles ein anderes Mal erzählen.“ Sue schaute etwas traurig, doch dann nickte sie, als Mark theatralisch gähnte. „Gute Nacht.“, sagte er, beugte sich zu ihr und hauchte ihr einen zärtlichen Kuss auf die Stirn. Eigentlich war es zwischen den Beiden nie Sitte gewesen, sich zum Abschied zu küssen, aber Mark hatte nichts dagegen wenn sie es einführen würden. Sue fuhr ihm nachdenklich mit den Fingerspitzen über die Wange, lächelte ihn noch einmal an und wünschte ihm schließlich auch eine gute Nacht.

*** Ein paar Wochen später ***

Mark ließ sich rücklings ins Bett fallen. Er schlug die Hände übers Gesicht. Das hielt er nicht mehr lange aus, das wusste er. Irgendetwas musste er unternehmen. Doch was? Er konnte nicht einfach zu Sue spazieren und ihr sagen, dass er sich so sehr in sie verliebt hatte wie nie zuvor in jemanden und das er wusste, dass sie die Richtige für ihn war. Dann könnte er gleich die Freundschaft wegschmeißen, dachte er sich ärgerlich und kroch unter die Decke. Ihm fielen die Augen zu, worüber er dankbar war, denn wenn er noch mehr über Sue und David nachgegrübelt hätte, hätte er Kopfschmerzen bekommen.

Er sank in einen leichten Schlaf. Doch er konnte nicht lange ruhen, denn bald wurde er von einem Schrei geweckt. Verschlafen blickte er auf seinen Nachttisch, als ihm ganz benommen einfiel, wovon er wach geworden war. Sue! Sofort waren alle seine Gedanken bei ihr. Er stürzte aus seinem Zimmer und über den Flur zu ihr. Ohne anzuklopfen betrat er den Raum. „Sue? Ist alles in Ordnung?“, flüsterte er heiser. Er hörte ein leichtes Schluchzen und hetzte sofort zu ihrem Bett, ohne im Dunklen irgendwo gegen zu rennen. Sein Herz verkrampfte sich schmerzhaft, als er seine Kleine aufschniefen hörte. Er setzte sich zu ihr auf den Bettrand. Doch dort hielt es ihn nicht lange. Sue hatte sich aufgesetzt, die Beine angewinkelt und atmete schnell. Mark schlang seinen Arm beschützend um ihre Schulter, unfähig etwas Tröstendes zu sagen und zog sie an sich. Sue vergrub ihr Gesicht in seinem Shirt und klammerte sich an ihn. Minutenlang saßen sie so aneinandergepresst da, ohne sich zu rühren. Mark hätte es nicht leugnen können, er genoss Sues Nähe, doch es erleichterte ihn mehr, als Sue wieder gleichmäßig atmete und sich beruhigt hatte. Er küsste auf ihr Haar und strich ihr immer wieder den Rücken auf und ab. „Ich bin bei dir. Alles ist gut.“, flüsterte er, worauf Sue kurz nickte, was sich mehr als gut, an seiner Brust anfühlte. Er stützte sein Kinn leicht auf ihren Haaren ab und schloss die Augen, um ihre Gegenwart zu genießen. Auch Sue machte keine Anstalten sich aus dieser Umarmung zu befreien.

„Hast du schlecht geträumt?“, fragte Mark leise nach, nachdem sie einige Momente schweigend so dagesessen waren. Sue streichelte gedankenverloren über Marks Bauch, wie sie es immer machte, wenn sie nervös war und über etwas Wichtiges mit ihm reden wollte. Mark schloss die Augen wieder und biss sich auf die Unterlippe. Er konnte es sich jetzt nicht leisten, irgendeinen Mucks von sich zu geben, egal wie gut es sich anfühlte, wenn Sue ihn streichelte. Obwohl er am liebsten seine Hände auf ihre Wangen gelegt hätte, ihr tief in die Augen geblickt hätte und sie dann sanft geküsst hätte. Doch diesen allzu guten Gedanken schob er beiseite, als Sue sich sachte räusperte.

„Ich hab von dir und mir geträumt.“, flüsterte sie kaum hörbar. Doch Mark hatte sie verstanden. Sein ganzer Körper schien still zu halten, damit er hören konnte wie es weiterging und er traute sich kaum zu atmen, damit er nicht verpassen würde was jetzt kam. Sue hatte doch wirklich von ihm geträumt, dachte er nach und es schmeichelte ihn. Doch dann kam ihr angsterfüllter Schrei zurück in seine Erinnerung und er fragte sich, was er damit zu tun hatte.

Nachdem Sue ein paar Mal tief ein und aus geatmet hatte, sie streichelte immer noch über Marks Bauch, fuhr sie leise fort: „Wir haben herumgealbert und uns gut verstanden, wie immer.“ Sie machte eine erneute Pause und schien zu überlegen, wie sie ihren seltsamen Traum in Wort fassen konnte. Mark strich ihr unablässig über den Rücken und versuchte sich vorzustellen, was er noch in Sues Traum getan hatte. Sue zwirbelte einwenig nervös Marks Shirt durch ihre Finger. „Doch dann warst du auf einmal verschwunden. Alle Farben um mich herum waren weg und mich überkam eine Angst, dass du für immer fort wärst! Ich hatte solche Angst, es war so schrecklich und ich wollte nur noch weg! Es hat sich so furchtbar real angefühlt!“

Mark schluckte, damit hatte er nicht gerechnet. Jetzt hieß es einen kühlen Kopf zu bewahren. „Das war zum Glück nur ein schlimmer Alptraum, meine süße Kleine. Ich werde niemals von dir weggehen!“ Sue hob plötzlich ihren Kopf und blickte Mark geradeaus in seine Augen. Sie hatte immer noch etwas Trauriges an sich, da sie eben kurz geweint hatte. „Versprichst du mir, dass du mich nie alleine lässt?“, fragte sie leise. Mark schaute ihr tief in die Augen und sah ihre Sorge. Dann nickte er. „Ich verspreche es dir. Hoch und heilig!“ Sue schloss zufrieden ihre Augen und ließ ihren Kopf wieder müde auf seine Brust sacken. Mark atmete tief ein und aus und fuhr ihr dabei über die Haare.

„Danke, das du gekommen bist.“, sagte da Sue. Mark lächelte. „Kein Problem. Das ist doch selbstverständlich!“ Er hatte ihre Bedankung als Art Aufforderung, dass er gehen sollte empfunden und machte die ersten Regungen sich aus ihrer Umarmung zu schälen. Als er schon seitlich auf dem Bett saß und gerade aufstehen wollte, hielt Sue ihn auf. „Bleibst du hier? Ich hab Angst noch mal schlecht zu träumen.“

Das musste sie nicht zweimal sagen. Mark hatte sich wieder aufs Bett gelegt, zog aber dieses Mal Sue nah an sich, die ihren Kopf auf seine Brust legte und ihren Arm über Marks Bauch. Mark zog die Decke über sie und sich und küsste Sue noch einmal auf die Haare, doch Sue atmete schon gleichmäßig. In ihm machte sie ein unendlich glückliches Gefühl breit. „Gute Nacht mein wunderschöner Engel.“, sagte er sanft und schloss selbst die Augen. Doch Sue war noch nicht eingeschlafen, sie hatte seine zärtlichen Worte gehört und schlief mit einem kleinen Lächeln, das ihre Lippen umspielte, ein. Sie hatte ihm nicht ganz die Wahrheit über den Traum gesagt. Ja, sie hatte von ihm und ihr geträumt und die Beiden hatten sich auch gut verstanden. Aber im Traum hatte sich Sue zu ihm gebeugt und ihn sanft geküsst! Erst dann war Mark wie eine Seifeblase verpufft und verschwunden. Wegen des Kusses hatte er sie für immer verlassen.

Sue hatte der Traum verwirrt, so etwas hatte sie noch nie mit Mark geträumt, doch sie musste zugeben, dass sie sich sehr wohl dabei gefühlt hatte und auch jetzt mit dem Kopf auf seiner Brust und einem Arm über seinem Bauch, konnte sie sehr gut einschlafen. Ihr gefiel es wie er beschützend die Arme um sie gelegt hatte und sie geborgen schlafen konnte. Was war nur los mit ihr…?

Als Mark morgens die Augen öffnete, blieb erstmal sein Herz stehen, als er in seinen Armen Sue wieder fand, bevor er sich an die vergangene Nacht erinnerte. Er lag seitlich und Sue hatte sich mit ihrem Rücken an seine Brust gekuschelt. Er konnte sich nicht erinnern, sich umgedreht zu haben, sodass sie in dieser Position weitergeschlafen hatten. Hatte er sie im Schlaf näher zu sich geholt? Eigentlich verständlich, schließlich wünschte er sich nichts mehr, als ihr nah zu sein.

Doch darüber wollte er sich keine Gedanken machen. Denn ihm war aufgefallen, dass sein Arm über ihrer Hüfte lag, an einer Stelle zwischen ihren Brüsten und ihrem Bauch. Ihm gefiel der Gedanke sie dort zu streicheln, hätte es aber nie im Leben auch nur gewagt, da er sie nicht verärgern wollte. Sein Körper handelte im nächsten Moment einfach ohne seinen Kopf zu fragen, denn im nächsten Augenblick fand er seine Hand auf ihrem Bauch ruhen und er streichelte sie zärtlich. Er horchte auf, sie schien nicht wach geworden zu sein. Er ließ seine Hand zwar eine kleine Weile liegen und spürte wie wunderschön es sich anfühlte wenn sie atmete. Aber bevor seine Hand aus Versehen noch an andere Stellen rutschte, dachte er sich, würde er lieber aufstehen und duschen. Auch wenn er Sue nur ungern zurück ließ, stand er auf und verließ das Zimmer. Im Bad setzte er sich erstmal auf den Klodeckel, lehnte den Kopf zurück und schloss die Augen. Er konnte nicht richtig begreifen, dass er ihr wirklich so nah gewesen war und es hatte sich so verdammt gut angefühlt!

Er stieg unter die Dusche und versuchte sich auf andere Gedanken zu bringen. Er dachte über die Klausur nach, die er heute mit seiner Klasse schreiben würde. Doch sogar bei historischen Daten, kam er immer wieder zurück auf Sue. Es ließ sich einfach nicht vermeiden, er war nun mal, ob er wollte oder nicht, total in sie verliebt. Er rubbelte gerade seine nassen Haare trocken, als es an der Tür klopfte. „Brauchst du noch lange?“, fragte Sue gedämpft durch die geschlossene Tür. Mark band sich ein Handtuch um die Hüfte und schloss die Tür auf. Sue strahlte ihn an. „Guten Morgen erstmal.“, sagte sie gut gelaunt und beobachtete ihn neugierig, als er ihr oben ohne entgegentrat. Mark grinste verhalten zurück. Er war sprachlos, da sie so süß mit verwuschelten Haaren und in ihrem Schlafanzug aussah, das er kein Wort herausbrachte. Sue lachte nur und drückte ihm ein Küsschen auf die Wange, bevor sie ihn aus der Tür schob, um selbst das Bad zu benutzen.

Mark dachte über Sues unauffällige Blicke nach, die sie ihm eben zugeworfen hatte. Hatte sie ihn gemustert? Ihm war es schon fast so vorgekommen und sein Herz machte einen kleinen Hüpfer. Doch schon kam der olle Pessimist in ihm hervor: „Nichts überstürzen. Sie war einfach noch müde. Wer würde denn nicht, einen halbnackten, vom anderen Geschlecht anschauen, wenn er direkt vor einem steht? Das hatte rein gar nichts zu bedeuten!“ Mark konnte sich selbst, ziemlich gut fertig machen, was er damit wieder mal geschafft hatte und der klitzekleine Funke Hoffnung, das Sue ihn mochte war entwichen.

Schließlich raffte er sich auf, trottete lustlos über den Flur, wobei sich seine Laune allerdings etwas besserte, alleine durch das Geräusch des Wassers, das auf Sues nackte Haut prasselte. Mark schüttelte den Kopf und ging schnell weiter. Er fühlte sich nicht wohl dabei, wenn er daran dachte. Es war irgendwie falsch sich vorzustellen wie sie nackt aussah, denn wenn sie wüsste, das er das tat, würde sie ihn bestimmt verachten und sich vor ihm ekeln. Er hatte sich noch nie vorzustellen gewagt, wie bezaubernd sie nackt aussah und er beließ es dabei.

Sie frühstückend zusammen und erwähnten mit keiner Silbe, was in der Nacht vorgefallen war. Mark hatte das Gefühl, das Sue kein Wort darüber verlieren wollte und er ließ es auch bleiben, irgendeine Anspielung zu machen. Er hatte keineswegs das Gefühl das sie es bereute, doch vielleicht wollte sie einfach nicht darüber sprechen, genauso wenig, wie sie darüber sprechen wollte, was zwischen David und ihr lief, wenn sie alleine waren. Dabei saß Mark jedes Mal auf glühenden Kohlen, wenn sie von einem Treffen mit David heimkam und ein undeutbares Grinsen auf ihren Lippen hatte. Doch sie rückte nicht damit raus, was passiert war. Mark dachte sich allerdings schon das es zwischen den Beiden nicht bei Händchen halten und Küssen blieb und wollte lieber nicht genauer darüber nachdenken, da ihn eine heiße Welle der Eifersucht überkam, wenn er daran dachte, was David mit ihr anstellen könnte.

„Hallo? Hörst du mir überhaupt zu? Mark?“ Mark wurde ruckartig aus seinen Gedanken gerissen, als Sue vor seinem Gesicht herumwedelte und ihn vorwurfsvoll anschaute. Er zog entschuldigend die Augenbrauen hoch. „Sorry, ich war abgeschweift. Was hattest du gesagt?“ Doch Sue schüttelte nur verständnislos den Kopf, stand auf und brachte ihren Teller zur Spüle. Mark folgte ihr mit den Augen. „Bitte. Sag es mir noch mal. Jetzt hör ich auch zu!“, entschuldigte er sich erneut. Doch Sue ging erhobenen Hauptes an ihm vorbei und stellte sich auf stur. Mark wusste, dass sie nicht wirklich eingeschnappt war und lief ihr hinterher, es war mehr ein Spiel zwischen den Beiden.

„Es tut mir wahnsinnig Leid eure Majestät! Es wird nie wieder vorkommen und ich würde mich für meine Wenigkeit überaus geschmeichelt fühlen, wenn sie mir erneut mitteilen würden, was sie sagten.“, witzelte Mark im ergebenen Ton und verbeugte sich tief. Sue drehte sich herum. Sie blickte ihn von oben herab an und schnaubte nur verächtlich auf. Dann machte sie eine abfallende Handbewegung und drehte sich wieder mit dem Rücken zu Mark. Doch Mark ließ sich das nicht gefallen. Er stürzte sich auf sie und fing an sie zu kitzeln. Sue wand sich unter seinen flinken Händen und krümmte sich vor Lachen. Sie kicherte und kreischte unter seinen Händen, die ihre kitzligsten Stellen am Bauch berührten. „Sagst du es mir endlich?“, forderte er sie ein letztes Mal auf und lachte. „Ja okay. Ich kann nicht mehr.“, japste sie erschöpft, aber immer noch grinsend. Mark zog sie nah an sich, damit sie nicht wieder abhauen konnte und schaute sie neugierig an. Sue grinste ihn schelmisch an und Mark verstärkte seine Umarmung. Er zog sie so nah es ging an sich, seine Arme um sie geschlungen, sodass sie mit ihrer Brust seine berührte. Sie blickte zu ihm hoch. „Und?“, fragte er gespannt. Sue konnte sich freilich nicht aus seiner Umklammerung befreien und war gezwungen es ihm zu verraten. Ihre Wangen bekamen einen Hauch rosa, aber sie schaute ihn weiterhin direkt in die Augen. Sie atmete etwas schneller, durch die Anstrengung eben und konnte fast Marks lautes Herzklopfen spüren. Mark überlief eine Gänsehaut, bevor sie zu sprechen anfing und seine Nackenhaare stellten sich auf.

Sue räusperte sich kaum merklich. „Ich hatte dich nur gefragt, ob es dir auch so gefallen hat zusammen in einem Bett zu erwachen. Das war alles.“ Mark merkte, wie sie versuchte es herunter zu spielen, doch er war unendlich froh, dass sie es doch noch angesprochen hatte und nicht völlig unter den Tisch fallen ließ. Er lächelte sie lieb an und schmatzte ihr einen Kuss auf die Nasenspitze. „Ja, ich fand es auch… nett.“, sagte er schließlich. Das war zwar die Untertreibung überhaupt, berauschend oder umwerfend hätten wohl eher gepasst, aber er wollte sich vor ihr nicht so bloßstellen, auch wenn es das Schönste war, das er seit langem erlebt hatte. Sue nickte, machte sich aus seiner Umarmung los, die er längst gelockert hatte und holte ihre Schulsachen von oben, damit sie gemeinsam zur Schule fahren konnten.

Im Auto unterhielten sie sich wie immer über den bevorstehenden Tag. „Schreibst du nicht bald eine Französischarbeit?“, fragte Mark nach, der so etwas Ähnliches von einer Kollegin gehört hatte. Sue nickte mit einem düsteren Blick, Französisch war immer noch nicht unbedingt ihr Lieblingsfach, obwohl ihre Lehrerin sehr nett war. „Manchmal hasse ich es, dass du immer alles aus erster Hand erfährst.“, murmelte sie gespielt eingeschnappt, doch musste danach sofort grinsen, da sie wieder an Marks Kitzelattacke dachte und sich lieber nicht sauer stellte. Mark warf ihr einen Seitenblick zu und lächelte auch. „Wenn du willst, lernen wir zusammen?“, schlug er ihr vor. Sue überlegte kurz. „Okay. Ich hatte dich noch nie als Lehrer, mal sehen was du drauf hast.“, witzelte sie und stieg aus, nachdem Mark gehalten hatte. Auch Mark stieg aus und warf danach die Tür zu. „Werden wir ja sehen. Also heute Mittag dann?“, vergewisserte er sich noch einmal. Sue nickte, drückte ihm ein Küsschen auf die Wange und lief dann über den Campus zu ihrer Klasse. Mark musste sich beherrschen, um nicht mit den Fingern, über die eben geküsste Stelle zu fahren und ging deshalb geradewegs ins Lehrerzimmer. Auf dem Weg traf er einen Kollegen, der zufällig ihn und Sue gesehen hatte, wie sie sich verabschiedeten und sogleich das Schwärmen anfing. „Ich finde es toll, was ihr für ein freundschaftliches Verhältnis aufgebaut habt. Euch sieht man wirklich an das ihr euch gern habt, wie großer Bruder und kleine Schwester…“ Und so weiter und so fort, Mark driftete mit seinen Gedanken ab und kam erst wieder richtig zu sich, als er in seiner Klasse stand, mit der er heute gleich einen Test schreiben würde und zwar über Kunstgeschichte.

Aber er hatte einen guten Tag, er ließ ein paar Mal Schummelversuche durchgehen, räusperte sich jeweils nur kurz, worauf der Betroffene ihn schuldbewusst anstarrte, sogar mit einer Spur Ängstlichkeit. Doch Mark lächelte immer nur und gab demjenigen zu verstehen, weiterzumachen, aber nicht noch einmal abzuschreiben. Wegen solchen und ähnlichen fairen Dingen, war Mark als Lehrer sehr beliebt bei den Schülern. Natürlich trug noch dazu das er nur ein wenig älter war, aber sie hatten auch genügenden Respekt vor ihm.

Der restliche Schultag verlief für ihn üblich. Er gab seiner letzten Klase ein wenig früher aus, was diese natürlich in Hochform stimmte. Doch er musste zugeben, dass er das nicht unbedingt für die Klasse gemacht hatte, sondern mehr mit dem Hintergedanken, noch schnell Sue von ihrem Unterricht abzuholen, damit sie gemeinsam heimfahren konnten. Er wartet also geduldig vor ihrem Klassenraum, bis es offiziell schellte und alle Schüler sich an ihm vorbei drückten. Sue erblickte Mark gleich, da er ihre Altersgenossen überragte. Freudig kam sie auf ihn zugelaufen und umarmte ihn stürmisch. „Was ist denn los?“, fragte Mark grinsend, als die Beiden Richtung Ausgang liefen. Sue hüpfte mehr als das sie lief, doch es störte Mark nicht weiter. „Ich hab eine 1 in Mathe geschrieben.“, sagte Sue stolz und hakte sich bei Mark ein. Dieser schaute sie glücklich an, er freute sich mindestens genauso für sie. „Das ist ja super. Wollen wir zur Belohnung kurz bei O’Briens halten und uns eindecken?“ Sue lachte ihn begeistert an. „Klar, super Idee. Aber du bist nur zu faul, zum Kochen, gib’s doch zu!“ Dann piekste sie ihm leicht in die Seite und die Beiden stiegen lachend ins Auto.

Bei der Sandwichbar O’Briens aßen sie dann zu Mittag. Als sie heimfuhren, tranken sie noch Milchshakes. „Dann wollen wir mal Französisch pauken.“, sagte Mark, nachdem er die Haustür aufgeschlossen hatte und die Beiden eingetreten waren. „Ach ja. Ganz vergessen.“, quengelte Sue ein wenig, gab sich aber geschlagen und ließ sich mit Mark auf die Couch fallen. Dieser holte ein paar Übungsblätter aus seinen Schulunterlagen hervor und begann Sue alles zu erklären. Es begeisterte ihn, wie schnell sie von ihm lernte. Eigentlich hatte sie doch gar keine Probleme mit der Sprache, was er ihr auch sagte. „Danke.“, grinste Sue, „C’est parce que tu est très sexy, quand tu parles français.“ Mark ahnte, das Sue nur Quatsch machte, trotzdem fühlte er sich irgendwie geschmeichelt.

Er ging in die Küche und machte den Beiden Tee. Als er zurück kam verzweifelte Sue gerade über besonders schweren Vergangenheitsformen und blickte so langsam nicht mehr durch. Schließlich hatte sie schon einen anstrengenden Schultag gehabt und dazu kam noch das Mark sie mit Vokabeln quälte die sie noch nie im Leben gesehen hatte. Aber es machte Spaß, wenn sie eine knifflige Aufgabe löste. Doch gerade kam sie überhaupt nicht weiter. Sie verzweifelte an einem Rätsel auf Französisch, das sie auf Deutsch sicher lösen konnte, nur eben nicht in ihrer „Lieblingssprache“. Mark kam mit den dampfenden Tassen zurück und sah, dass sie mit den Ellenbogen auf ihren Knien gestützt dasaß und immer wieder ihren Kopf schüttelte. Er grinste verliebt bei ihrem Anblick und stellte die Becher leise ab. Sie bemerkte ihn nicht, denn sie war völlig in der Aufgabe versunken, sie hatte das Gefühl, dass sie nur kurz vor der Lösung stand. Mark setzte sich hinter sie auf die Couch, sodass sie zwischen seinen Beinen saß. Er legte sein Kinn auf ihre Schulter und schlag die Arme um ihren Bauch, damit er ihr näher war und besser auf das Aufgabenblatt blicken konnte. Schnell sah er, dass sie nur nicht weiterkam, weil sie am Anfang einen kleinen Fehler gemacht hatte. Sue hatte sehr wohl bemerkt, das er sich so nah an sie gekuschelt hatte. Es machte ihr nichts aus, ganz im Gegenteil, aber im Moment konnte sie sich nicht von dem Blatt trennen. Mark lächelte freudig über ihren Ehrgeiz den sie in seiner Lieblingssprache entwickelt hatte. Er tippte mit seinem Finger auf die Stelle, wo etwas Falsches stand. Sue seufzte laut auf und schlug sich mit der Hand gegen die Stirn. „Wie kann ich nur so blöd sein.“, murmelte sie leise vor sich hin und nach wenigen Sekunden, konnte sie das Blatt vollständig ausfüllen. Mark war stolz, das sie es so gut geschafft hatte. Jetzt konnte Sue sich entspannen und lehnte sich nach hinten, gegen ihn und schloss leicht ermüdet die Augen. Doch sie war auch glücklich, denn jetzt fühlte sie sich perfekt vorbereitet für den Test am nächsten Tag. „Danke Mark!“, sagte sie zufrieden lächelnd. „Ich würde dir ja jetzt zum Dank noch auf die Wange küssen, aber ich bin so erschöpft, selbst das schaff ich nicht mehr.“, grinste sie. Mark lachte. Sue spürte seinen Atem an ihrem Hals und biss sich leicht auf die Lippen, da er so nah an ihr war. Mark konnte sich einfach nicht mehr halten. Die ganze Zeit, saß sie so nah an ihm, hatte sich an seine Brust gekuschelt. Und sie roch so gut! „Dann küss ich dich halt…“, nuschelte er fast unhörbar und legte seine Lippen sanft auf ihren Hals. Sue atmete bei der leichten Berührung tief ein und sie überkam eine Gänsehaut. Mark spürte das es ihr gefiel und es befriedigte ihn auf eine Art. Mit seinen weichen Lippen verübte er kurz einen Druck auf ihre Haut, um sie ganz sachte und fast schon zurückhaltend auf ihren Nacken zu küssen. Dann hob er wieder seinen Kopf und grinste in sich hinein. Ja, das hatte ihm gefallen! Mehr als nur das.

„Ich bin froh, dass du mein bester Freund bist!“, sagte Sue und streichelte über sein Bein. Mark legte seinen Kopf von hinten an ihren Hals, doch ohne sie erneut zu küssen, was ihn viel Beherrschung kostete. „Ich bin auch froh, dass du meine beste Freundin bist!“, flüsterte er.

Die Beiden saßen noch eine Ewigkeit da, bis ihr Tee eiskalt geworden war. Es war schon längst dunkel geworden, als Sue sich schließlich von ihm löste und zu Bett ging. Verträumt blickte er ihr hinterher und durchfuhr mit seinen Händen sein Haar. Er verstand nicht wieso sie es zuließ, dass er sie so berührte, ihre Schulter so küsste, wenn sie nichts von ihm wollte. Er wusste, dass sie seine Zärtlichkeiten genoss, aber er wusste genauso gut, dass sie in keiner Weise in ihn verliebt war. Er seufzte, räumte seinen Kram und die unberührten Teetassen weg, um dann selbst noch ein wenig an den PC zu gehen, um einen Test zu schreiben. Im Computerraum griff er nach dem schnurlosen Telefon. Doch er hielt inne, als er wählen wollte und hielt sich den Hörer ans Ohr. Er vernahm Sues Stimme. Er wollte nicht lauschen, da er ihre Privatsphäre respektierte, aber er konnte nicht anders als er seinen Namen hörte. Sue telefonierte wohl gerade mit einer Freundin.

„Ja, wenn ich es dir doch sage. Mark hat mich auf die Schulter geküsst. Es hat sich so gut angefühlt, viel besser als wenn es David macht…“

Mark lief eine Gänsehaut der Freude über den Rücken.

„Das ist wahrscheinlich seine Erfahrung?“ - „Ja bestimmt. Er kann wunderbar mit mir umgehen, ich fühle mich total wohl mit ihm.“ - „Verliebt?“ „Quatsch!“ - „Okay, sorry. Hat er eigentlich immer noch nicht eine Frau mit heimgebracht?“

Sue machte eine kleine Pause, bevor sie ihrer Freundin antwortete. Mark hielt gespannt den Atem an und presste eine Hand auf seinen Mund, damit er auch wirklich keinen Ton von sich gab.“
“Nein, er hat immer noch keine Frau hier gehabt.“ - „Ich gebe meine Theorie nicht auf, er ist sicher schwul. Deshalb ist er auch so lieb zu dir. Schwule haben ein tolles Einfühlungsvermögen!“ - „Nein, glaub ich irgendwie nicht.“

Mark hörte deutlich Sues Zögern in ihrer Antwort. Er legte schnell auf, wollte nicht weiter zuhören. Er und schwul? Nein! Er konnte nicht glauben, das Sue das von ihm dachte. Okay, er hatte null Interesse an anderen Frauen, aber Sue kannte ja nicht ahnen das er nur noch von IHR träumte. Es machte ihm noch nicht einmal mehr Spaß einer hübschen Frau hinterher zugucken, da er sie doch immer nur wieder mit Sue verglich und dabei keine andere Frau gut abschneiden konnte! Kein Wunder also, dass sie von ihm dachte, dass er nicht mal an Frauen interessiert war. Er hackte abwesend etwas auf der Tastatur herum, bis er sicher war, dass Sue nicht mehr telefonierte. Dann ergriff er erneut den Hörer und rief Tiffany, eine Kollegin von einer anderen Schule, an, mit der er mal einen Kurs besucht hatte. Er war zwar nie wirklich an ihr interessiert gewesen und würde es nicht sein, weil sie überhaupt nicht sein Typ war, aber das war ihm jetzt egal. Sie war die erste die ihm einfiel, die wohl ein Date nicht abschlagen würde, da sie ihn schon ein paar Mal gefragt hatte, doch er sich immer wieder herausgeredet hatte. Jetzt war ihr Einsatz gekommen. Nach wenigen Minuten hatte er ein Treffen mit ihr vereinbart und lehnte sich im Stuhl zurück. Mit einer Hand rieb er sich über die Stirn. Zwar würde der Tag morgen anstrengend werden, da Tiffany ihm schnell mit ihrer hohen Stimme die Nerven raubte, aber das musste er aushalten, solange er Sue zeigen konnte, das er nicht an Männern interessiert war. Er seufzte noch einmal, bevor er sich zum Schlafen ins Bett legte.

Sue war gerade erst heimgekommen, Mark hatte es sich schon auf dem Sofa gemütlich gemacht und ein paar Snacks für ihn und Tiffany hingestellt. Sue ließ sich glücklich strahlend neben ihn fallen. „Kommen die Jungs vorbei?“, fragte sie und deutete mit einem Kopfnicken auf das angerichtete Essen. Sie meinte Marks Kumpels, die öfter mal kamen und sie zusammen immer ziemlich viel Spaß hatten, doch Mark schüttelte den Kopf. „Nein, eine Kollegin kommt vorbei.“ Sue zog für ein paar Sekunden die Augenbrauen hoch, besann sich aber und nickte dann.

„Wie lief der Französisch Test?“, fragte Mark verschmitzt, worauf Sue den Mund aufriss. „Darauf wollte ich dich eh noch ansprechen, du kleiner, mieser Wicht!“, warf sie ihm vor, stemmte die Hände in die Seite und schaute ihn vorwurfsvoll an. Mark hob lachend die Hände, als wüsste er von nichts. Sue rang sich auch zu einem Lächeln ab, denn eigentlich war sie ganz und gar nicht sauer. Sie war ihm viel mehr dankbar. Denn als ihre Lehrerin die Arbeiten ausgeteilt hatte, kamen exakt die gleichen Aufgaben dran, die Mark gestern mit ihr geübt hatte, sogar das gleiche Rätsel war dabei und sie schaffte alles in einer Bestzeit.

Sue lachte über Marks unschuldige Miene und stieß ihn leicht mit einer Hand gegen die Schulter. „Du wusstest genau was dran kommt, oder?“, lachte sie nun auch. Mark nickte leicht, worauf sich Sue stürmisch auf ihn stürzte und ihn umarmte. Die beiden fielen durch den Ruck hin. Nun lag Mark also mit dem Rücken auf der Couch und Sue über ihm. Die beiden schauten sich lachend an und zwischen ihnen herrschte eine gewisse Spannung. Die Luft knisterte nur so und beide genossen den Moment. Sue fuhr mit ihren Fingerspitzen sachte über Marks Haare. Beide spürten das besondere in diesem Moment zwischen ihnen. Dann beugte Sue sich langsam zu seinem Mund herab…

Doch bevor sich ihre Lippen zu einem zärtlichen Kuss treffen konnten, schrillte es gleich zweimal laut an der Haustür. Sue stand erschrocken auf. Ihr war die Situation unangenehm und sie schaute auf ihre Finger. Mark trat vor sie, seine Hände in den Taschen. Dann schaute sie ihm fest in die Augen. „Tut mir Leid, war nicht so geplant. Kommt nicht noch mal vor!“, sagte sie bestimmt, drehte sich auf dem Absatz um und ließ Mark enttäuscht stehen. „Scheiße!“, fluchte er leise vor sich hin und er wäre Tiffany vor der Tür am liebsten jetzt schon an die Gurgel springen können. Hätte sie nur ein paar Minuten später geklingelt… Es klingelte schon wieder und Mark trat angespannt zur Tür, um Tiffany aufzumachen, obwohl er lieber hinter Sue her gerannt wäre, sie in die Arme geschlossen hätte und sie dann geküsst hätte!

Das erste was er von Tiffany sah waren ihre unglaublich großen Brüste! Ihr Ausschnitt entblößt mehr als das er verdeckte, dabei füllte sie den Ausschnitt mit ihrem riesigen Busen, was Mark beängstigte, als sie ihn an sich presste und ein lautes, freudiges Kreischen abließ. Schnell drückte er sich von ihr weg und vermied es in ihren Ausschnitt zu gucken. Diese riesigen Dinger sprangen ihm ja schon ins Gesicht, dachte er sich griesgrämig. Er seufzte leise, als sie an ihm vorbeiwackelte und sich unaufgefordert auf Sues Sessel setzte. Mark sparte sich etwas zu sagen. Er schluckte, als er erst richtig bemerkte was sie trug. Eine rosa, hautenge 7/8 Leggings, passende quietschfarbene Pumps, die sie gleich um mindestens 10 cm größer machten und ein schreckliches Top, mit dem besagten Ausschnitt. Mark zog eine Grimasse und überlegte sich schon, wie er sie wieder loswerden konnte. Ihr ganzes Auftreten erinnerte ihn mehr an eine Barbie, besonders weil ihr Haare so komisch mit schrillen pinken Haarspangen hochgesteckt und toupiert waren. Mark schüttelte es, wie konnte sich eine Frau nur so geben? Er wollte gar nicht daran denken, dass sie vielleicht denken könnte, dass er auf sie abfuhr. „Wie läuft’s in der Schule?“, versuchte Mark ein neutrales Gespräch zu beginnen. Sie lachte laut auf, wobei ihr Lachen mehr einem Wiehern glich. „Ich hab den Job geschmissen!“, quietschte sie vergnügt. Mark nickte und setzte ein interessiertes Lächeln auf.

„Ich bin jetzt Frisöre.“, grinste sie leicht dümmlich und zupfte mit spitzen Fingern an ihrem Oberteil. Mark machte nicht mal den Versuch sie zu verbessern, denn er sah Sue im Türrahmen stehen. Sie musste wohl ihren letzten Satz mitbekommen haben.

Teil 3

~ von kleeblatt am Februar 19, 2008.

Eine Antwort to “Erst mit dir bin ich glücklich - Teil 2 (Kurzgeschichte)”

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