Buchempfehlung “Eine Schildkröte namens U-Boot”
Eine Schildkröte namens U-Boot von Fiona Walker
Inhalt:
Aus dem Großstandt-Singleleben: eine schräge Geschichte. Durch einen Wohnungstausch stehen sich Jay und Juno in einem Londoner Apartment unerwartet und fast nackt gegenüber:
Im Kühlschrank ist noch Licht. Davor ein fetter Hintern. Darüber trägt Juno ihr cremeweißes Spitzenhöschen. Auftritt ja von hinten: Cola light in der Hand, Handtuch um die Hüften, die Füße in Motorradstefeln. Könnte ja eigentlich der Beginn einer wunderbaren Freundschaft sein, ist aber doch nur der Auftakt zu einer apokalyptischen Orgie, die in Hundefutter-Chili und dem Kapf um die einzige Kloschüssel gipfelt. Soviel zum Thema wunderbare Freundschaft.
Zum Thema Liebe wäre mehr zu sagen, wenn die beiden nur mal miteinander reden würden. Tun sie aber nicht, weil: das ist nämlich viel cooler. Dafür sondert U-Boot die Schildkröte von Juno, zwischendurch ein paar Golfbälle ab, was auch keineswegs zur Auflockerung der Stimmung beiträgt. Die Vorschläge von Papagei POIROT sind ebenso wenig konstruktiv. So könnte es ewig weitergehen – bis das Telefon klingelt, und Junos Mama mit ihren Kochkünsten die Beziehungsbrühe klärt.
(c) Bücher4um
Fazit:
Die Beschreibung hört sich nichtmal annähernd so gut an, wie das Buch ist! Seit langem hab ich kein so gutes Buch mehr gelesen, ich konnte nicht aufhören und hab es verschlungen. Ich musste ein paar Mal laut auflachen, weil es einfach so perfekt aus dem Leben erzählt, wie es jeder von uns kennt, der schonmal in einer komplizierten Beziehungssache gesteckt hat. Ich lege das Buch wirklich jedem ans Herzen, denn es macht supergute Laune und lohnt sich einfach zu lesen! Außerdem ist Jay einfach ein Traummann, man verliebt sich glatt beim Lesen in ihn und hinzu kommt, dass man Juno auch einfach gern hat, mit ihrer sehr sarkastischen Art.

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